SGB XI § 45b Zusätzliche Betreuungsleistungen (Kurzbeschreibung)

 

Der Anspruch auf zusätzliche Betreuungsleistungen und Entlastungsleistungen lag nach § 45b SGB XI bis Ende 2016 bei 104 Euro monatlich beziehungsweise bei 208 Euro monatlich, wenn (in seltensten Fällen) eine erhöhte Summe festgelegt wurde.

Wird die Leistung in einem Kalenderjahr nicht ausgeschöpft, können nicht verbrauchte Leistungen in das folgende Kalenderhalbjahr übertragen werden.

 

Mit dem PSG II hat sich der Betrag geändert.

Seit Anfang 2017 werden gemäß §45b SGB XI jedem Patienten, unabhängig vom Pflegegrad, zusätzliche Betreuungsleistungen in Höhe von 125 Euro monatlich von der Pflegeversicherung an Leistungen zur Verfügung gestellt.

 

Wer seinen Anspruch auf ambulante Pflegesachleistungen seitens der Pflegekasse zudem nicht voll ausschöpft, kann den Betrag, der nicht für den Bezug von ambulanten Sachleistungen genutzt wurde, bis maximal 40 Prozent für die sogenannten niedrigschwelligen Betreuungs- und Entlastungsangebote verwenden.

 

Die monatliche Summe wird nicht an die pflegebedürftige Person oder ihre Angehörigen ausgezahlt, sondern kann verwendet werden für Dienstleistungen, die für die Pflege vonnöten sind.

 

 

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